Warum wir auf der Erde sind:
Wir sind hier um zu lernen, lernen können wir aber nur durch Erfahrungen.
Das sieht man beim Kind, wenn es trotzdem auf die heisse Herdplatte fasst.
Niemand kann uns die Erfahrung abnehmen. Das ist bei allem so. Auch bei
unseren Krankheiten.
Obwohl die Evolution sehr weit ist, haben wir die Krankheit immer noch nicht
im Griff. Im Gegenteil, es sieht so aus, dass die Menschheit kränker denn je
ist.
Aber solange wir die Verantwortung für unser Leben nicht übernehmen, solange
werden wir krank oder sind sonst irgendwie unwohl.
Jedes Unwohlsein zeigt aber, dass wir nicht in unserer Mitte sind. Folglich
können wir feststellen, wann wir in Harmonie sind und wann nicht.
Krankheit und Leiden zeigen sich jeden Tag in irgendeiner Art genau so, wie
Glück und Freude. Alles ist ein Bestandteil des Lebens, bedingt durch die
Polarität der Welt. Der polare Gegensatz von Leiden ist Freude. Das heisst,
wenn es Freude gibt, gibt es auch Leid. Das Eine bedingt das Andere.
Oft wird Leiden oder Krankheit als eine unerwünschte Störung angesehen und
man versucht diese so schnell wie möglich loszuwerden.
Aber die persönliche Entfaltung eines jeden Menschen wird auch durch Leiden
oder Krankheit bewirkt. Nur so erreichen wir neue Bewusstseinsebenen und
können alte Verhaltensmuster aus anderen Blickwinkeln betrachten.
Wenn wir vom Leiden zurück schrecken und ihm aus dem Weg gehen, dann gehen
wir auch unserem Entwicklungsprozess aus dem Weg.
Um dem inneren Auftrag gerecht zu werden, werden wir immer wieder in äussere
Umstände verwickelt die eventuell Leiden oder Krankheit hervorbringen und
uns zwingen die erforderlichen Wachstumsprozesse doch anzutreten. Insofern
wird Leiden in Wachstum transformiert.
Wir brauchen uns nicht schuldig zu fühlen, und auch niemandem Schuld zu
zuweisen. Wir alle sind Unschuldig denn wir sind hier um zu lernen.